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AIDS (Acquired Immune Deficiency Syndrome, Erworbener Immundefekt) Infektionskrankheit, die durch die Infektion mit HIV (Humanes Immundefekt Virus) verursacht wird. Die Übertragung der im Blut und anderen Körperflüssigkeiten (v.a. Samenflüssigkeit, Scheidensekret) Infizierter enthaltenen Viren ist ausschließlich durch Eindringen in kleine Haut- oder Schleimhautverletzungen bei unmittelbarem Kontakt mit diesen Flüssigkeiten möglich. Die Ansteckung erfolgt vor allem über Sexualkontakte. Nach Klassifizierung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird AIDS daher zu den Geschlechtskrankheiten gezählt. Daneben führt vor allem auch der Gebrauch kontaminierter Injektionsnadeln und die Übertragung von erregerhaltigem Blut oder Plasmaprodukten zur Infektion. |
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Akne Hautkrankheit, die meist in der Pubertät auftritt. Durch eine Überproduktion von Talg und eine verstärkte Verhornung der Haut kommt es zur Verstopfung der Ausführungsgänge der Talgdrüsen und Haarfollikeln und so zur Entwicklung von Mitessern, Entzündungen und Infektionen. Die Ursache ist vor allem eine vermehrte Bildung männlicher Geschlechtshormone (Androgene). |
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Akrosom Kappenartige Struktur, die den Spermienkopf umgibt. Das Akrosom enthält eiweißspaltende Enzyme, die dem Spermium das Durchdringen der Eizellhülle (Zona pellucida) ermöglichen und im Prozeß der akrosomalen Reaktion freigesetzt werden. |
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Akrosomale Reaktion Prozeß, bei dem die Spermien die Fähigkeit erlangen, die Hülle der weibliche Eizelle zu durchdringen. Das Akrosom ist eine Struktur, die den Spermienkopf umgibt. Bei der Akrosomreaktion werden Substanzen (Enzyme) aus dem Akrosom freigesetzt, die die Zona pellucida aufweichen und so das Vordringen des Spermiums zur Eizelle ermöglichen. |
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Amenorrhö Ausbleiben der monatlichen Regelblutung. |
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Androgene Männliche Sexualhormone. Androgene werden vor allem in den Hoden gebildet. Testosteron ist das wichtigste körpereigene Androgen. Androgene regulieren die männlichen Fortpflanzungsfunktionen, die Ausbildung der männlichen Geschlechtsmerkmale und haben allgemeine Auswirkungen auf den Stoffwechsel. Körpereigene und synthetische Androgene können als Arzneimittel eingesetzt werden. |
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Antagonist Körpereigene Substanz oder Arzneimittel, welches die Wirkung einer anderen Substanz oder eines Arzneimittels aufhebt oder vermindert. |
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antagonistisch Gegensätzlich, entgegengesetzt. |
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Antiandrogene Antihormone. Synthetische Hemmstoffe der Androgene. Bei einigen Antiandrogenen handelt es sich um Gestagene, die zusätzlich eine antiandrogene Teilwirkung besitzen. |
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Antigestagene Antihormone. Synthetische Hemmstoffe des körpereigenen Progesterons. Neben der antigestagenen Wirkung kann diese Substanzklasse in Abhängigkeit vom Zielorgan antiandrogene, antiöstrogene oder sogar gestagene (dem Progesteron vergleichbare) Effekte haben. |
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Antiöstrogene Antihormone. Synthetische Hemmstoffe der Östrogene. Neben der antiöstrogenen Wirkung kann diese Substanzklasse in Abhängigkeit vom Zielorgan weitere (teilweise sogar östrogene) Wirkungen haben. |
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Anämie Blutarmut, Krankheitsbild, das mit einer Verminderung des Blutfarbstoffes und / oder der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) einher geht. |
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Applikation Verabreichung / Anwendung von Medikamenten (z.B. oral, parenteral). |
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Arteriosklerose Chronische Erkrankung der Arterien (Arterienverkalkung). Durch herdförmige, faser- und fettreiche Verdickungen (Sklerosen) der Gefäßinnenhaut entstehen Gefäßverengungen und -verhärtungen, die zu Durchblutungsstörungen mit schweren Konsequenzen führen können. |
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Atrophie Rückbildungserscheinung an Geweben / Organen, die durch Mangelernährung, Minderdurchblutung oder mangelnden Gebrauch verursacht werden. |
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Azoospermie Bezeichnung zur Beschreibung der Qualität des Ejakulats. Bei einer Azoospermie sind keine bzw. nur unreife Spermien im Ejakulat vorhanden. |
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Basaltemperatur Körpertemperatur, die morgens unmittelbar nach dem Aufwachen gemessen wird. Bei der Frau gibt die regelmäßige Messung der Basaltemperatur Hinweise über den Zeitpunkt des Eisprungs und kann z.B. zur natürlichen Empfängnisverhütung und Diagnose von Blutungsstörungen genutzt werden. |
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Bauchspiegelung Laparoskopie, diagnostisches Verfahren zur direkten Betrachtung der Bauchorgane mittels eines stabförmigen optischen Instruments (Laparoskop). Neben der Beurteilung der Organoberflächen sind auch Gewebsentnahmen und kleinere operative Eingriffe möglich (z.B. Eileiterdurchtrennung). |
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Befruchtung Vereinigung der mütterlichen Eizelle und der väterlichen Samenzelle, die zur Bildung der Ursprungszelle (Zygote) eines neuen Organismus führt. |
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Billingsmethode Methode der natürlichen Empfängnisverhütung. |
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Bläschendrüse Samenblase. |
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Candidiasis Geschlechtskrankheit, die durch den Pilz Candida albicans verursacht wird. |
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Chemische Schutzmittel Methode der Empfängnisverhütung. Die verschiedenen Zubereitungsformen (Ovula, Cremes, Scheidenzäpfchen, Sprays) enthalten spermientötende Inhaltsstoffe (Spermizide) und dichten zusätzlich durch Schaum- oder Filmbildung den Muttermund gegen Spermien ab. |
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Chlamydien-Infektion Geschlechtskrankheit, die durch Bakterien verursacht wird. |
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Chromosomen Kernschleifen, Körperchen im Zellkern, die die Träger der Erbinformation (Gene) sind. Jede menschliche Körperzelle enthält einen vollständigen Chromosomensatz. Dieser besteht aus 23 Chromosomenpaaren, davon 1 Paar Geschlechtschromosomen (bei der Frau XX, beim Mann XY). Die einzige Ausnahme von dieser Regel bilden die Keimzellen (weibliche Eizelle, männliche Samenzelle), bei denen im Prozeß der Meiose der Chromosomensatz geteilt wird. Nach der Vereinigung von Eizelle und Spermium bei der Befruchtung hat die Zygote (die Ursprungszelle eines neuen Organismus) wieder den vollen Chromosomensatz. |
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Coitus Interruptus Methode der Empfängnisverhütung, bei der der Penis unmittelbar vor dem männlichen Orgasmus aus der Scheide herausgezogen wird. Die Ejakulation erfolgt außerhalb der Vagina. |
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Corpus luteum Gelbkörper. |
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Depotpräparate Arzneimittel, die aufgrund ihrer besonderen Zusammensetzung über einen längeren Zeitraum konstant eine gewisse Menge an Wirkstoff im Körper freisetzen. |
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Desoxyribonukleinsäure (DNS) Der chemische Träger der Erbinformation. Die DNS liegt im Zellkern in den Chromosomen vor. Je 2 DNS-Stränge sind in Form einer Leiter miteinander verbunden und spiralförmig gewunden (Doppelhelix). |
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Diaphragma Scheidenpessar, Methode der Empfängnisverhütung, bei der eine flach gewölbte Gummi- oder Kunststoffmembran in das obere Scheidengewölbe eingeführt wird. Der Muttermund wird somit abgedeckt und für Spermien unzugänglich gemacht. |
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DNS Desoxyribonukleinsäure. |
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Dreimonats-Spritze Methode zur hormonalen Empfängnisverhütung, bei der ein Gestagendepot in den Muskel gespritzt wird. Gestagen, Depotpräparate. |
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Dysfunktionelle Blutungen Funktionelle Blutungsstörungen. |
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Dysmenorrhö Starke Unterleibsschmerzen während der Regelblutung. |
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Eibläschen Follikel. |
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Eierstöcke Ovarien, weibliche Keimdrüsen. Die wichtigsten Aufgaben der Eierstöcke bestehen in der Bereitstellung von befruchtungsfähigen Eizellen und in der Bildung der weiblichen Sexualhormone (Östrogene und Progesteron). |
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Eileiter Tube, weibliches Genitalorgan. Der Eileiter nimmt die reife Eizelle nach dem Eisprung aus dem Eierstock auf und transportiert sie weiter zur Gebärmutter. Im Eileiter findet die Befruchtung statt. |
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Einphasenpräparate Hormonale Kombinationspräparate zur Empfängnisverhütung, bei denen Östrogen und Gestagen über den gesamten Einnahmezyklus gleichbleibend dosiert werden. |
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Eisprung Ovulation. Das etwa am 14. Zyklustag erfolgende Platzen des dominanten Follikels (Eibläschens) im Eierstock, bei dem eine befruchtungsfähige Eizelle freigesetzt und vom Eileiter aufgenommen wird (siehe Menstruationszyklus). |
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Ejakulat Sperma, Samenflüssigkeit, welche die Spermien enthält, denen bei der Ejakulation die Sekrete von Prostata und Samenblase beigemischt werden. |
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Ejakulation Samenerguß, Ausstoß der Samenflüssigkeit (Ejakulat) durch rhythmisches Zusammenziehen des Samenleiters und durch kräftige Kontraktionen der Muskulatur der Penisschwellkörper. |
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ektope Schwangerschaft Extrauterine Schwangerschaft. |
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Embryo In der Schwangerschaft: Bezeichnung für den Keimling (die befruchtete Eizelle) bis zum Erreichen der endgültigen Form mit der Anlage aller Organe. Beim Menschen spricht man bis Ende des 3. Monats (ca. 84. Tag) von einem Embryo, danach von einem Fetus. |
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Empfängnisverhütung (Kontrazeption) Maßnahmen, die die Befruchtung der Eizelle oder die Einnistung der befruchteten Eizelle in das Endometrium der Gebärmutter verhindern sollen. |
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endokrin Nach innen absondernd, mit innerer Sekretion verbunden. In der Regel wird das Wort für Vorgänge im Zusammenhang mit Hormonen und Hormondrüsen verwendet. |
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Endokrinologie Die Lehre von der Funktion der Hormondrüsen und den Hormonen. |
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Endometriose Gynäkologische Erkrankung, bei der die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) außerhalb der Gebärmutterhöhle wächst (z.B. im Eileiter, Eierstock oder in der Bauchhöhle). Die Krankheit führt nicht nur zu starken Unterleibsbeschwerden, sondern kann auch Unfruchtbarkeit bedingen. |
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Endometrium Schleimhautauskleidung der Gebärmutterhöhle. In einem monatlichen Zyklus (Menstruationszyklus) wächst das Endometrium und bereitet sich so auf die Einnistung einer befruchteten Eizelle vor. Findet keine Empfängnis statt, wird die Funktionsschicht des Endometriums mit der Monatsblutung abgestoßen. |
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Entzugsblutung Abbruchblutung. Menstruationsähnliche Blutung, die während der 7-tägigen Einnahmepause bei Kombinationspräparaten zur Empfängnisverhütung und bei bestimmten sequentiellen Präparaten zur Hormonersatz-Therapie auftritt. |
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Epididymis Nebenhoden. |
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Erektile Dysfunktion Erektionsstörung. |
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Erektion Die Anschwellung, Vergrößerung und Versteifung des Penis bei sexueller Erregung, die das Eindringen (die Penetration) in die weibliche Scheide ermöglicht. Dabei wird durch nervale Impulse im Penis die Schwellkörpermuskulatur entspannt und eine erhöhte Blutzufuhr in den Penis ermöglicht. Gleichzeitig wird der Abfluß des Blutes durch Muskelzug und Abdrücken der Venen verhindert. |
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Erektionsstörung Erektile Dysfunktion, die Unfähigkeit, eine für befriedigenden Geschlechtsverkehr oder andere sexuelle Aktivitäten ausreichende Erektion (Versteifung) des Penis zu erreichen und aufrechtzuerhalten. |
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Erythrozyten Rote Blutkörperchen, die den Farbstoff Hämoglobin enthalten. Sie sind für den Sauerstofftransport im Körper verantwortlich. |
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Ethinylestradiol (Äthinylöstradiol) Synthetisches Östrogen, welches vor allem in hormonalen Präparaten zur Empfängnisverhütung verwendet wird. |
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Extrauterine Schwangerschaft Ektope Schwangerschaft. Schwangerschaft, bei der sich die befruchtete Eizelle außerhalb der Gebärmutter einnistet. |
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Feminisierung Verweiblichung. |
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Fertile Phase Siehe Fertilität. |
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Fertilität Fruchtbarkeit, die Fähigkeit zur Fortpflanzung. Bei der Frau besteht die Fertilität von der Menarche bis zur Menopause, beim Mann vom ersten spontanen Samenerguß bis ins hohe Alter (mit großen individuellen Unterschieden). |
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Fetus (auch Fötus) In der Schwangerschaft: die heranwachsende Frucht in der Zeit vom 85. Tag der Schwangerschaft bis zur Geburt. Davor spricht man vom Embryo. |
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Follikel Eibläschen im Eierstock, die aus der eigentlichen Eizelle und einem umhüllenden Zellverband bestehen. Wenn Follikel reifen, bilden sie Östrogene (Follikelhormone). |
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Fraktur Knochenbruch. |
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FSH (follikelstimulierendes Hormon) Hormon der Hirnanhangdrüse, welches die Funktion der Keimdrüsen (bei der Frau die Eierstöcke, beim Mann die Hoden) reguliert. Bei der Frau regt FSH die Eibläschen (Follikel) im Eierstock zum Wachstum an und veranlaßt die Bildung der Östrogene. Beim Mann stimuliert FSH die Spermatogenese. |
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Funktionelle Blutungsstörungen (dysfunktionelle Blutungen) Störungen der Regelblutung, die den Rhythmus (zu häufige oder zu seltene Blutungen), die Stärke oder die Dauer der Blutung betreffen. Sind organische Ursachen für diese Unregelmäßigkeiten ausgeschlossen, spricht man von funktionellen Störungen. |
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Gebärmutter (Uterus) Weibliches Genitalorgan. Die Gebärmutter ist ein birnenförmiges, muskulöses Hohlorgan. Sie ist innen von einer Schleimhaut (Endometrium) ausgekleidet. Das Endometrium wächst in der ersten Hälfte des Menstruationszyklus. Wenn es zu einer Befruchtung kommt, nistet sich die Eizelle in dieser Schleimhaut ein. Die Gebärmutter ist dann der Ort der Entwicklung des Kindes. Wird die Eizelle nicht befruchtet, wird die Schleimhaut mit der Regelblutung abgestoßen. Das untere Drittel der Gebärmutter wird als Gebärmutterhals bezeichnet. |
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Gebärmutterhals (Zervix) Der nach unten verjüngte Teil der Gebärmutter. Er wird zur Scheide hin durch den äußeren Muttermund und zum Gebärmutterkörper hin durch den inneren Muttermund begrenzt. Ein zäher Schleimpfropf dichtet den Gebärmutterhals ab, der sich nur um den Zeitpunkt der Ovulation herum verflüssigt und für Spermien durchlässig wird. |
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Gebärmutterschleimhaut Endometrium. |
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Gelbkörper (Corpus luteum) Zellformation, die sich im Eierstock nach dem Eisprung aus den Zellresten des Follikels bildet. Der Gelbkörper produziert das weibliche Sexualhormon Progesteron. |
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Gene Stoffliche Träger der Erbanlagen; Teile der Chromosomen, aus spiralförmiger DNS (Desoxyribonukleinsäure) bestehende Moleküle. Ein Gen umfaßt einen DNS Abschnitt unterschiedlicher Länge, der wiederum in verschiedene Abschnitte unterteilt ist und konkrete Erbinformation enthält. |
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Genitaltrakt Bezeichnung für die Gesamtheit der inneren und äußeren Geschlechtsorgane von Frau und Mann. |
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Genom Gesamtheit aller Gene eines Organismus. |
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Geschlechtskrankheit (Sexually Transmitted Disease, STD) Infektionskrankheit, die vor allem durch sexuelle Kontakte übertragen wird. Zu den "klassischen Geschlechtskrankheiten" gehören vor allem Gonorrhö (Tripper), Lues (Syphilis), Ulcus molle (weicher Schanker), die Lymphogranulomatosis inguinalis (Durand-Nicolas-Favre-Krankheit) und Granuloma inguinale (Donavanosis). Nach der Klassifizierung der Weltgesundheitsorganisation gehören zu den sexuell übertragbaren Krankheiten auch Trichomoniasis, Chlamydien-Infektionen, Herpes der Geschlechtsorgane, Candidiasis, Infektionen mit Papillomaviren, Virushepatitis und AIDS. |
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Geschlechtsreife Lebensspanne, in der eine Frau Kinder gebären kann. |
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Gestagene Weibliche Sexualhormone. Oberbegriff für alle körpereigenen und synthetischen weiblichen Sexualhormone, die eine ähnliche Wirkung wie das Progesteron haben. |
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gewebespezifische Androgene Klasse von synthetischen Androgenen, die sich noch im Stadium der frühen Grundlagenforschung befindet. Es wird erhofft, daß gewebespezifische Androgene einen positiven Effekt auf den männlichen Stoffwechsel haben (z.B. Muskelaufbau, Osteoporoseprävention, Gehirn), ohne eine wachtumstimulierende Wirkung auf die Prostata zu zeigen. Derartige Substanzen würden sich für die Hormonersatz-Therapie beim Mann eignen. |
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Gewebespezifische Östrogene Neue Generation der SERMs, die sich noch im Stadium der Forschung und Entwicklung befinden. Die gewebespezifischen Östrogene sollen vor allem für die Vorbeugung und Behandlung von Hormonmangelerscheinungen in den Wechseljahren eingesetzt werden. Wie auch die SERMs sollen diese Substanzen einen positiven Effekt auf den Knochenstoffwechsel ausüben und gleichzeitig die Gebärmutterschleimhaut vor übermäßigem Wachstum schützen. Darüber hinaus erhofft man sich, daß die neuen gewebespezifischen Östrogene zusätzliche Eigenschaften haben, wie z.B. einen positiven Einfluß auf das Gehirn und das Herz-Kreislauf-System. Im Hinblick auf die Brustdrüse erhofft man sich weiterhin, daß die gewebespezifischen Östrogene sich nicht nur neutral verhalten, sondern sogar vor Brustkrebs schützen. |
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GnRH (Gonadotropin Releasing Hormon) Neurohormon, das im Hypothalamus gebildet wird und die Hypophyse dazu anregt, ihrerseits Hormone auszuschütten. Im Zusammenhang mit der Regulation der Sexualfunktionen sind die von der Hypophyse gebildeten Gonadotropine relevant. Die Gonadotropine regulieren ihrerseits die Funktion der Gonaden (Eierstöcke und Hoden). |
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GnRH-Analoga (Gonadotropin Releasing Hormon-Analoga) Arzneimittel, die ähnlich (analog) wie der Botenstoff GnRH wirken. |
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Gonaden Keimdrüsen (bei der Frau die Eierstöcke, beim Mann die Hoden). |
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Gonadotropine Hormone, die von der Hirnanhangdrüse gebildet werden und die Funktion der Keimdrüsen steuern. Die Gonadotropine FSH und LH regulieren die Funktion von Eierstöcken und Hoden. |
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Gonorrhö Tripper, Geschlechtskrankheit, die durch Bakterien (Gonokokken) verursacht wird. |
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Gravidität Schwangerschaft. |
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Gynäkomastie Größenzunahme der männlichen Brust. Die Gynäkomastie ist meist hormonbedingt und tritt häufiger im höheren Lebensalter auf. |
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hCG (humanes Choriongonadotropin) Ein in den ersten Wochen der Schwangerschaft in der Plazenta gebildetes Hormon, welches den Schwangerschaftsgelbkörper im Eierstock bei der Progesteronbildung unterstützt. In Blut und Urin ist das hCG mit dem hormonalen Schwangerschaftstest nachweisbar. |
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Hepatitis Leberentzündung. |
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Herpes genitalis Geschlechtskrankheit, die durch Herpes-Viren verursacht wird. |
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Hirnanhangdrüse Hypophyse. |
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Hirsutismus Entwicklung eines männlichen Behaarungstyps bei Frauen. Ursache ist vor allem eine vermehrte Produktion männlicher Sexualhormone (Androgene). |
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HIV (Humanes Immundefekt Virus) Erreger von AIDS. |
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Hoden Testis, männliche Keimdrüsen. Die Aufgabe der Hoden besteht in der Bereitstellung der männlichen Samenzellen (Spermien) und der Produktion der männlichen Sexualhormone, der Androgene. |
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Hormonale Empfängnisverhütung Hormonale Kontrazeption, die zur Zeit zuverlässigste reversible (rückgängig zu machende) Methode der Schwangerschaftsverhütung. Hormonale Kontrazeptiva sind als Pille (orale Kontrazeptiva), Drei-Monatsspritze, Implantat oder Intrauterines System (IUS), Pflaster oder Vaginalring verfügbar. Lymphogranulomatosis inguinalis (Durand-Nicolas-Favre-Krankheit) Geschlechtskrankheit, die durch Bakterien verursacht wird. Granuloma inguinale (Donavanosis) Geschlechtskrankheit, die durch Bakterien verursacht wird. |
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Hormonale Kontrazeption Hormonale Empfängnisverhütung. |
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Hormone Körpereigene oder synthetisch hergestellte Substanzen, die als Botenstoffe Informationen zwischen den Zellen (oder zwischen den Bestandteilen einer Zelle) übermitteln und die Stoffwechselfunktionen in ihren Zielzellen regulieren. Im ursprünglichen Sinn bezeichnet der Begriff körpereigene Wirkstoffe, die in Hormondrüsen gebildet werden und über den Blutweg an anderen Organen ihre spezifische Wirkung ausüben. Inzwischen wurden viele weitere hormonal wirksame Substanzen, wie z.B. Gewebshormone entdeckt, die gleich an ihrem Bildungsort wirken. Viele Hormone können synthetisch hergestellt und als Arzneimittel genutzt werden, wie z.B. die Sexualhormone. |
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Hormonersatz-Therapie Hormonsubstitution, die Anwendung von Hormonpräparaten bei Hormonmangelzuständen. Im engeren Sinn: Die Verabreichung von Östrogenen (meist in Kombination mit Gestagenen) zur Behandlung des im Klimakterium auftretenden Hormonmangels bei der Frau. Gleichermaßen kann beim Mann Testosteron verabreicht werden, wenn ein Hypogonadismus nachgewiesen ist. |
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Hormonsubstitution Hormonersatz-Therapie. |
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HPV-Infektionen Geschlechtskrankheit, die durch HPV-Viren (Humanes Papilloma Virus) verursacht wird. |
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Humanes Papilloma Virus (HPV) Eine Gruppe von über 60 Viren, von denen einige Arten hauptsächlich die Genitalorgane befallen und sexuell übertragen werden; sie rufen Warzen hervor und erhöhen das Risiko, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken. |
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Hypermenorrhö Zu starke Regelblutung. |
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Hyperplasie Vergrößerung von Geweben durch übermäßige Vermehrung von Zellen. Durch die abnorme Vermehrung kann es gegebenenfalls zu einer bösartigen Zellentartung kommen. |
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Hypogonadismus Unterfunktion der Gonaden (bei der Frau die Eierstöcke, beim Mann die Hoden). Hypogonadismus führt zu einem Mangel an Sexualhormonen. |
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Hypomenorrhö Zu schwache Regelblutung. |
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Hypophyse (Hirnanhangdrüse) Kirschgroßes Organ, das unterhalb des Gehirns an der Schädelbasis liegt. Die Hypophyse reguliert durch die Abgabe von Hormonen verschiedene Organfunktionen (z.B. Nebennierenrinde, Schilddrüse). Durch die Ausschüttung von Gonadotropinen steuert die Hypophyse die Funktion der Keimdrüsen (Eierstöcke und Hoden). Die Hypophyse wird ihrerseits vom Hypothalamus gesteuert. |
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Hypothalamus Region im Zwischenhirn. Gemeinsam mit der Hypophyse bildet er ein wichtiges Steuer- und Regelsystem des Organismus. Das Hypothalamus-Hypophysensystem stellt die Verbindung zwischen dem Zentralnervensystem und dem Hormonsystem her und reguliert z.B. die Funktion von Nebennierenrinde, Schilddrüse und Keimdrüsen (Eierstöcke und Hoden). |
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Hysterektomie Entfernung der Gebärmutter. |
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idiopathisch Ohne erkennbare Ursache. Der Begriff wird im Zusammenhang mit einem Krankheitsbild benutzt, wenn die Ursache der Erkrankung nicht eindeutig geklärt werden kann. |
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Implantat Material (z.B. Kunststoff, Kollagen, Metall) das operativ in den Körper eingebracht wird, um fehlendes Gewebe oder Organteile zu ersetzen, aber auch um mit Hilfe des Implantates Arzneimittel in den Körper einzubringen. Im Zusammenhang mit der hormonalen Empfängnisverhütung oder Hormonersatz-Therapie: das Einlegen von kleinen hormonhaltigen Kunststoff-Stäbchen unter die Haut. Aus dem Depot werden kontinuierlich geringe Hormonmengen in den Blutkreislauf abgegeben. |
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Impotenz Sammelbezeichnung für eine Reihe sexueller Funktionsstörungen. Alltagssprachlich wird der Begriff meist synonym für Erektionsstörung (Erektile Dysfunktion) des Mannes verwendet. Da der Begriff Impotenz oft negativ im Sinne von "mangelnder Männlichkeit" benutzt wurde, sollte er heute weitgehend vermieden werden. Wissenschaftlich unterscheidet man vor allem die Impotentia coeundi und die Impotentia generandi. Bei der Impotentia coeundi handelt es sich um Störungen der Erektion bzw. des Orgasmus. Bei der Impotentia generandi ist der Vollzug des Geschlechtsverkehrs zwar möglich, es besteht aber keine Zeugungsfähigkeit. |
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Indikation Heilanzeige, Grund für die Verordnung eines Arzneimittels oder die Anwendung eines therapeutischen oder diagnostischen Verfahrens. |
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Infertilität Unfruchtbarkeit. |
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Injektion Einspritzung. Die Spritze ist eine Form der parenteralen Verabreichung von Arzneimitteln. Sie ist auch geeignet zur Verabreichung der Hormone bei der hormonalen Kontrazeption oder der Hormonersatz-Therapie. Dabei wird ein Hormondepot in den Oberarm- oder Gesäßmuskel gespritzt, aus dem kontinuierlich geringe Hormonmengen in den Blutkreislauf abgegeben werden. |
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Inkontinenz Unvermögen, Urin willkürlich in der Blase zurückzuhalten. |
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Insuffizienz Funktionsunfähigkeit oder Leistungsschwäche eines Organs. |
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Intrauterin-System (IUS) Methode der hormonalen Empfängnisverhütung, bei der ein T-förmiges Intrauterinpessar in die Gebärmutterhöhle eingelegt wird und dort kontinuierlich geringe Hormonmengen freisetzt. |
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Intrauterinpessar (IUP, früher "Spirale") Methode der Empfängnisverhütung, bei der ein meist T-förmiger Kunststoffkörper in die Gebärmutterhöhle eingelegt wird. |
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kardiovaskulär Das Herz und das Gefäßsystem betreffend. |
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Kitzler Klitoris. |
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Klimakterische Beschwerden Typische körperliche Symptome (z.B. Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Herzrasen, Schlafstörungen), die im Klimakterium auftreten und durch hormonell bedingte Fehlsteuerungen im vegetativen Nervensystem verursacht werden. Daneben leiden viele Frauen in dieser Zeit unter seelischen Problemen. |
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Klimakterium (Wechseljahre) Lebensabschnitt der Frau, der von der Phase der Fruchtbarkeit in das Senium (die Zeit nach dem 65. Lebensjahr) überleitet. Die Wechseljahre beginnen in der Regel zwischen dem 45. und 50. Lebensjahr. Die Eierstöcke stellen langsam ihre Funktion ein. Die Zahl der Follikel in den Eierstöcken nimmt ab. Die Menge der ausgeschütteten weiblichen Sexualhormone verringert sich. Die Phase der Fruchtbarkeit endet mit der Menopause, der letzten Regelblutung im Leben der Frau, die meist um das 52. Lebensjahr herum auftritt. Medizinisch gesehen wird das Klimakterium in die Prämenopause, Perimenopause und Postmenopause eingeteilt. Der Hormonmangel im Klimakterium (vor allem der Östrogenmangel) kann Langzeitfolgen wie z.B. Osteoporose. |
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Klitoris Kitzler, weibliches Genitalorgan. Etwa erbsgroßer Schwellkörper, der sich oberhalb des Scheideneinganges befindet und sich - ähnlich wie der Penis - bei geschlechtlicher Erregung mit Blut füllt. |
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Knaus-Ogino Methode Methode der Empfängnisverhütung, bei der durch das Führen eines Regelkalenders die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage ermittelt werden. |
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Kombinationspräparate Im Zusammenhang mit der Empfängnisverhütung und der Hormonersatz-Therapie: Präparate, die ein Östrogen und ein Gestagen enthalten. |
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Kondom Methode der Empfängnisverhütung, bei der beim Mann eine hauchdünne Membran über den Penis gezogen wird, um den Samen aufzufangen. Bei dem seit einigen Jahren verfügbaren Kondom für die Frau wird ein Kunststoffsäckchen in die Scheide eingeführt. |
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Kontraindikationen Gründe, die gegen die Anwendung einer Arznei oder einer medizinischen Maßnahme sprechen (Gegenanzeige). Die Kontraindikationen beschreiben, in welchen Fällen (z.B. Vorerkrankungen) ein Arzneimittel oder eine medizinische Maßnahme nicht angewendet werden dürfen, bzw. welche Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden müssen. |
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Kontrazeption Empfängnisverhütung, Schwangerschaftsverhütung. |
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Laparoskopie Bauchspiegelung. |
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Leydig-Zellen Hormonproduzierende Zellen im Hoden, in denen das männliche Sexualhormon Testosteron gebildet wird. |
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LH (luteinisierendes Hormon) Hormon der Hirnanhangdrüse, das die Funktion der Keimdrüsen (bei der Frau die Eierstöcke, beim Mann die Hoden) reguliert. Bei der Frau löst es den Eisprung aus und regt die Hormonproduktion im Gelbkörper an. Beim Mann stimuliert LH die Bildung von Testosteron. |
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Libido Geschlechtstrieb, Lust, Antrieb zur sexuellen Aktivität. |
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lokal Örtlich. |
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Lues Syphilis. |
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Lymphogranuloma inguinale (Vierte Geschlechtskrankheit, Durand-Nicolas-Favre-Krankheit) Geschlechtskrankheit, die durch Viren verursacht wird. |
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Lymphogranuloma venereum (Venerisches Granulom, Fünfte Geschlechtskrankheit) Geschlechtskrankheit, die durch Viren verursacht wird. |
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Meiose Reifeteilung. Halbierung des Chromosomensatzes bei der Reifung der Keimzellen. Bei der späteren Vereinigung der weiblichen und männlichen Keimzelle (Eizelle und Samenzelle), der Befruchtung, entsteht dann als Ausgangszelle des neuen Individuums die Zygote mit dem wieder vollen Chromosomensatz (siehe Chromosomen). |
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Menarche Erste Regelblutung im Leben einer Frau. |
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Menopause Letzte Regelblutung im Leben einer Frau. |
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Menorrhagie Zu starke und zu lang anhaltende Regelblutung. |
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Menstruation Regelblutung, Periode. |
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Menstruationszyklus Die Zeit zwischen dem ersten Tag der Regelblutung und dem letzten Tag vor der nächsten Menstruation (durchschnittlich 28 Tage). Der Menstruationszyklus wird durch die weiblichen Sexualhormone gesteuert. |
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Metabolismus Stoffwechsel. |
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Metrorrhagie Azyklische, völlig unregelmäßige Regelblutungen. |
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Mikropille Besonders niedrig dosierte hormonale Kombinationspräparate zur Empfängnisverhütung, die 35 µg Östrogen und weniger enthalten. |
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Minipille Hormonales Präparat zur Empfängnisverhütung, das nur ein Gestagen enthält. |
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Morning-After-Pill Pille danach, Postkoitale Pille. |
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MUSE (Medicated Urethral System for Erection) Medikamentöse Behandlungsform von Erektionsstörungen, bei der ein Medikament in Form kleiner Tabletten in die Harnröhre eingeführt wird. Der Wirkstoff gelangt über die Harnröhrenwand in den Schwellkörper. Die Muskelzellen des Schwellkörpers entspannen sich, so daß durch eine Gefäßerweiterung Blut in den Penis einströmen kann. |
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Mutterkuchen Plazenta. |
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Myom Gutartige Muskelgeschwulst der Gebärmutter. |
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Natürliche Empfängnisverhütung Die Verhinderung einer Schwangerschaft durch die Bestimmung der fruchtbaren und unfruchtbaren Tage im Menstruationszyklus. An den fruchtbaren Tagen darf kein Geschlechtsverkehr erfolgen. Die Bestimmung der fruchtbaren Tage kann durch regelmäßige Messung der Basaltemperatur, durch Selbstbeobachtung des Schleims aus dem Gebärmutterhals (Billingsmethode), durch das Führen eines Menstruationskalenders (Knaus-Ogino Methode) oder durch die Sympto-thermale Methode (Kombination von Temperaturmessung und Billingsmethode) erfolgen. |
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Nebenhoden (Epididymis) Männliches Genitalorgan. Der Nebenhoden ist physiologisch mit dem Hoden verbunden. Er nimmt die Spermien nach ihrer Bildung im Hoden auf. Die Spermien reifen im Nebenhoden und erlangen die Fähigkeit, sich zu bewegen und eine Eizelle zu befruchten. Im Nebenhoden werden die Spermien bis zur Ejakulation gelagert. |
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Nicht-feminisierende Östrogene Klasse von synthetischen Östrogenen, die sich noch im Stadium der Forschung befindet. Gesucht wird nach östrogenen Substanzen für die Hormonersatz-Therapie beim Mann. Diese Substanzen sollen einen günstigen Einfluß auf die Osteoporose, das Herz-Kreislauf-System und das Gehirn ausüben, aber weder feminisierend (verweiblichend) sein, noch wachstumsstimulierend auf die Brustdrüse oder die Prostata wirken. |
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Nidation Einnistung der befruchteten Eizelle in der Gebärmutterschleimhaut. |
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OC Engl. Oral Contraceptive, orales Kontrazeptivum. |
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Oligomenorrhö Selten eintretende Monatsblutung (in ca. 6-12 wöchigem Abstand). |
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Oligozoospermie Oligospermie, Bezeichnung zur Beschreibung der Qualität des Ejakulats. Bei einer Oligozoospermie sind nur wenige Spermien (50 Mill./ml Ejakulat) in der Samenflüssigkeit enthalten. |
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oral Den Mund betreffend, durch den Mund einzunehmen. Die orale Verabreichung eines Arzneimittels bedeutet das Schlucken einer Tablette oder das Trinken einer Arzneimittellösung. |
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Orales Kontrazeptivum (englisch Oral Contraceptive, OC) Hormonales Mittel zur Empfängnisverhütung, das durch den Mund (oral) einzunehmen ist. Alltagssprachlich hat sich der Begriff "Die Pille" etabliert. |
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Osteoblasten Knochenbildende Zellen. (siehe Osteoklasten) |
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Osteoklasten Knochenabbauende Zellen. Damit der Knochen den mechanischen Belastungen gewachsen ist, wird durch Osteoklasten alte Knochenmasse abgebaut und durch Osteoblasten neue Zellstrukturen aufgebaut. Störungen dieses ständig staffindenden Skelettumbaus können zu Erkrankungen des Knochens führen, wie z.B. zur Osteoporose. |
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Osteoporose Knochenschwund. Schwund der knöchernen Gerüstsubstanz der Knochen, die immer poröser werden. Die Osteoporose ist eine häufige Erkrankung des höheren Lebensalters, wobei der Hormonmangel (bei der Frau Östrogene, beim Mann Testosteron) eine wesentliche Rolle spielt. |
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Ovarien Eierstöcke. |
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Ovulation Eisprung. |
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Oxytozin Wehenanregendes Hormon, das im Hypothalamus produziert wird. |
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parenteral Verabreichung eines Arzneimittels unter Umgehung des Magen-Darm-Traktes (z.B. Injektionen, Pflaster, Cremes). |
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Pearl Index Maßstab für die Zuverlässigkeit einer empfängnisverhütenden Methode. Der Pearl Index drückt aus, wieviele ungewollte Schwangerschaften entstehen, wenn 100 Frauen eine Methode 12 Monate lang anwenden. Je niedriger der Pearl Index ist, desto zuverlässiger ist die Methode. |
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Penis Glied, männliches Begattungsorgan, das zur Übertragung der Spermien in die Scheide eingeführt wird. Dem geht der Vorgang der Erektion (Versteifung) voraus. Dabei füllen sich die Schwellkörper des Penis mit Blut. |
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Perimenopause Phase der Wechseljahre, die mit dem Einsetzen der typischen klimakterischen Beschwerden beginnt und ein Jahr nach der Menopause endet. |
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Periode Menstruation, Regelblutung. |
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Pessar Diaphragma. |
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Pille Alltagssprachlich für orales Kontrazeptivum. Hormonales Mittel zur Empfängnisverhütung. |
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Pille danach Postkoitalpille, Morning-after-pill. Hormonales Präparat, welches nach ungeschütztem Sexualverkehr oder dem Versagen einer empfängnisverhütenden Methode eingenommen wird, um den Eintritt einer Schwangerschaft zu verhindern. |
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Plazenta Mutterkuchen. Das sich während der Schwangerschaft entwickelnde Organ, das dem Stoffwechsel, der Ernährung und der Sauerstoffversorgung des im Mutterleib heranwachsenden Kindes dient. |
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Polymenorrhö Zu häufig auftretende Monatsblutungen. |
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Portio Teil des Gebärmutterhalses; äußerer Teil des Muttermunds, der in die Vagina ragt. |
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Portiokappe Methode der Empfängnisverhütung, bei der eine fingerhut-ähnliche Kappe eng über den Muttermund (Portio) gestülpt wird, so daß keine Spermien passieren können. |
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Postcoitale Pille Morning-after pill, Pille danach. |
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Postmenopause Letzte Phase der Wechseljahre. Die Postmenopause beginnt ein Jahr nach der letzten Regelblutung und endet mit dem 65. Lebensjahr. |
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Progesteron Weibliches Sexualhormon. Progesteron ist das wirksamste körpereigene Gelbkörperhormon. In der Schwangerschaft wird Progesteron auch in der Plazenta gebildet. Gemeinsam mit Östrogen steuert Progesteron die weiblichen Fortpflanzungsfunktionen und hat eine besondere Bedeutung für den Erhalt der Schwangerschaft. Progesteron und synthetische Hormone, die eine ihm ähnliche Wirkung besitzen, werden als Gestagene bezeichnet. |
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Prolaktin Hormon, das in der Hypophyse gebildet wird und die Bildung von Muttermilch anregt. |
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promiskuitiv In Promiskuität lebend. |
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Promiskuität Geschlechtsverkehr mit verschiedenen, häufig wechselnden Partnern. |
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Prophylaxe Verhütung von Krankheiten, Vorbeugung. |
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Prostaglandine Klasse hormonähnlicher Substanzen, Gewebshormone. Sie werden je nach Bedarf rasch freigesetzt und wirken zumeist gleich am Ort ihrer Entstehung. Sie sind an vielfältigen Prozessen beteiligt (z.B. Schmerzzuständen, Entzündungen u.v.m.). Bestimmte Prostaglandine haben eine Bedeutung in der Geburtsphase, weil sie auf die Gebärmutter wehenauslösend wirken und den Muttermund erweitern. Auch das schmerzhafte Zusammenziehen der Gebärmuttermuskulatur bei Menstruationsbeschwerden (Dysmenorrhö) ist durch Prostaglandine verursacht. Es gibt synthetische Prostaglandine, die als Arzneimittel eingesetzt werden. |
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Prostata Vorsteherdrüse, zu den männlichen Geschlechtsorganen zählend. Beim Samenerguß werden Sekrete der Prostata und der Samenblase den Spermien beigemischt. Das alkalische Milieu des so entstanden Ejakulats aktiviert die Spermien und schützt sie vor dem sauren Milieu in der weiblichen Scheide. |
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Prostataspezifisches Antigen (PSA) Ein von der Prostata produziertes Glykoprotein. Die Bestimmung der Blutwerte des PSA gibt Aufschluß über den Zustand der Prostata und wird zur Früherkennung und Verlaufsbeurteilung von Prostataerkrankungen eingesetzt. |
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Prämenopause Erste Phase der Wechseljahre, die den Zeitraum von 5-10 Jahren vor der letzten Regelblutung umfaßt. |
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Prämenstruelles Syndrom (PMS) Sammelbegriff für vielfältige Beschwerden (z.B. Unterleibschmerzen, Kopfschmerzen, Ödeme, Stimmungstief, Reizbarkeit), die bei vielen Frauen 6-8 Tage vor der Menstruation (der Regelblutung) auftreten können. Das Prämenstruelle Syndrom ist wahrscheinlich hormonell bedingt. |
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Prävention Maßnahmen, die zur Verhütung und Früherkennung von Krankheiten dienen. |
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Pubertät Im engeren biologischen Sinn: Zeit, in der sich die sekundären Geschlechtsmerkmale ausbilden und die Geschlechtsreife eintritt (ungefähr im Alter von 10-15 Jahren). Die Geschlechtsreife ist beim Mädchen mit der ersten Regelblutung (Menarche) und beim Jungen mit dem ersten spontanen Samenerguß erreicht. |
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Refertilisierung Wiederherstellung der Fruchtbarkeit (z.B. nach einer Sterilisation). |
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Regelblutung Menstruation, Periode. Die bei der geschlechtsreifen Frau in etwa 28-tägigem Abstand auftretende Blutung aus der Gebärmutter. Bei dieser Blutung wird die Funktionsschicht der Gebärmutterschleimhaut abgestoßen. Die Menstruation zeigt an, daß keine Schwangerschaft eingetreten ist. |
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reversibel Rückgängig zu machen (z.B. für Methoden der Empfängnisverhütung). |
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Rezeptor Spezifische Bindestellen für körpereigene Wirkstoffe oder Arzneimittel an deren Zielzellen. So können z.B. Hormone ihre Wirkung nur über den Rezeptor vermitteln. Voraussetzung dafür ist, daß das Hormon in seiner Form genau der Form des Rezeptors entspricht (Schlüssel-Schloß-Prinzip). |
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Samenblase Bläschendrüse, zu den männlichen Geschlechtsorganen zählend. Beim Samenerguß werden Sekrete der Samenblase und der Prostata den Spermien beigemischt. Das alkalische Milieu des so entstanden Ejakulats aktiviert die Spermien und schützt sie vor dem sauren Milieu in der weiblichen Scheide. |
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Scheide Vagina. |
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Schwellkörper-Autoinjektions-Therapie (SKAT) Behandlung einer Erektionsstörung, bei der der Mann kurz vor dem Geschlechtsverkehr ein Medikament in den Schwellkörper des Penis spritzt. Das Medikament bewirkt die Entspannung der Schwellkörpermuskulatur und ermöglicht so eine gute Durchblutung und Erektion des Penis. |
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Schwellkörperinjektion Einspritzung einer Substanz in die Schwellkörper des Penis, die eine Muskelentspannung und so eine Erektion herbeiführen soll. Die Schwellkörperinjektion kann zur Diagnose von Erektionsstörungen durchgeführt werden und gibt Aufschlüsse, über die Ursache der Erkrankung. Sie kann aber auch zur Behandlung einer Erektionsstörung genutzt werden. Sie wird als Schwellkörper-Autoinjektions-Therapie (SKAT) bezeichnet, wenn der Mann vor dem Geschlechtsverkehr das Medikament selbst in den Schwellkörper spritzt. |
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SERMs (Selektive Estrogen Rezeptor Modulatoren) Klasse synthetischer Substanzen, die selektiv (auswählend und gewebespezifisch) östrogene oder anti-östrogene Wirkung zeigen. Sie besitzen einen positiven Effekt auf den Knochenstoffwechsel (östrogene Wirkung), schützen aber gleichzeitig die Gebärmutterschleimhaut vor übermäßigem Wachstum (antiöstrogene Wirkung). Bisher ist nur eine Substanz für die Praxis zugelassen, die zur Vorbeugung von Osteoporose in den Wechseljahren eingesetzt wird. SERMS sind nicht für die Behandlung von Wechseljahrsbeschwerden geeignet. Siehe auch: Gewebespezifische Östrogene. |
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Sertolizellen Zellen in den Samenkanälchen der Hoden. Die Sertolizellen bilden ein Stützgerüst für die sich entwickelnden Spermien und sind gleichermaßen wichtig für deren Ernährung. Die Funktion der Sertolizellen wird durch die Hormone Testosteron und FSH gesteuert. |
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Sexualhormone Die für die Regulation der Fortpflanzung sowie die Reifung und Ausbildung der männlichen und weiblichen Geschlechtsmerkmale verantwortlichen Hormone. Die Sexualhormone werden vor allem in den Keimdrüsen gebildet (bei der Frau in den Eierstöcken und beim Mann in den Hoden). Östrogene und Gestagene werden als weibliche Sexualhormone, Androgene als männliche Sexualhormone bezeichnet. |
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SKAT Schwellkörper-Autoinjektions-Therapie. |
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Sperma Ejakulat. |
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Spermatogenese Prozeß der Spermienbildung im Hoden. Aus undifferenzierten Vorsamenzellen entwickeln sich über mehrere Entwicklungsstufen die Spermien. Die Spermatogenese ist hormonabhängig (Testosteron und FSH). |
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Spermien (Singular: Spermium) Spermatozyt, männliche Samenzellen. Samenzellen sind frei bewegliche Zellen. Sie enthalten im Spermienkopf das väterliche Erbgut und einen aus mehreren Abschnitten bestehenden Schwanz, der die Bewegung ermöglicht. Die im Hoden gebildeten Spermien müssen im Nebenhoden einen Reifungsprozeß durchmachen. |
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Spermium Singular von Spermien. |
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STD (Sexually Transmitted Diseases) Sexuell übertragbare Krankheiten, Geschlechtskrankheiten. |
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Sterilisation Unfruchtbarmachung, das Herbeiführen der Zeugungsunfähigkeit durch einen operativen Eingriff. Bei der Frau sind mehrere Methoden möglich. Sie alle zielen darauf , das Zusammentreffen von Ei- und Samenzelle im Eileiter zu verhindern. Dies kann durch die operative Durchtrennung oder Unterbindung der Eileiter oder durch deren teilweise oder totale Entfernung erfolgen. Beim Mann werden in einem kleinen operativen Eingriff die Samenleiter durchtrennt (Vasektomie). |
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Steroidhormon Gruppe von Hormonen, die sich von einer bestimmten chemischen Struktur (dem Sterangerüst) ableiten lassen. Zu den Steroidhormonen gehören z.B. die Sexualhormone. |
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Substitution Medikamentöser Ersatz eines dem Organismus fehlenden Stoffes (z.B. Hormonersatz-Therapie). |
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Sympto-thermale Methode Methode der natürlichen Empfängnisverhütung. |
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Symptom Anzeichen. Im engeren Sinn: Anzeichen oder Erscheinungen einer Krankheit. |
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Syndrom Zusammentreffen einer Vielzahl vom Symptomen, die in der Gesamtheit ein Beschwerdebild ergeben. |
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Syphilis Lues. Geschlechtskrankheit, die durch Mikroorganismen verursacht wird. |
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Temperaturmethode Methode der natürlichen Empfängnisverhütung. |
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Testis Hoden. |
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Testosteron Wichtigstes körpereigenes Androgen. |
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Thrombose Bildung eines Blutgerinnsels (Thrombus, Blutpfropf) in Blutgefäßen (Arterien oder Venen). Der Thrombus kann den Blutfluß im Gefäß behindern. Teile des Blutgerinnsels können sich lösen und über die Blutbahn weitertransportiert werden. Bleibt der Thrombus in Gefäßengen stecken, kann die Versorgung von lebenswichtigen Organen blockiert werden, so daß es je nach dem Ort der Blockade zu Lungenembolie, Herz- oder Hirninfarkt kommen kann. |
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Trichomoniasis Eine durch Trichomonaden (Geißeltierchen) verursachte Geschlechtskrankheit. |
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Tripper Gonorrhö. |
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Tube Eileiter. |
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Ulcus molle (Weicher Schanker) Geschlechtskrankheit, die durch Bakterien übertragen wird. |
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Urogenitalsystem Oberbegriff für die harnabführenden Organe und die Geschlechtsorgane. |
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Uterus Gebärmutter. |
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Vagina Scheide, weibliches Geschlechtsorgan, welches beim Geschlechtsverkehr den Penis aufnimmt. |
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Vasektomie Sterilisation des Mannes. |
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viril Männlich. |
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Virilisierung Vermännlichung. |
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Virushepatitis Leberentzündung, die durch Viren verursacht wird. Bestimmte Virenstämme (vor allem Hepatitis B - Viren), werden vor allem auch durch Sexualkontakte übertragen, weshalb die Virushepatitis zu den Geschlechtskrankheiten gezählt wird. |
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viskös Zähflüssig. Der Begriff wird in der Medizin meist zur Beschreibung der Konsistenz von Schleim verwendet. |
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Vorsteherdrüse Prostata. |
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Vulva Die äußeren Geschlechtsorgane der Frau. |
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zerebral Das Gehirn betreffend, im Gehirn liegend. |
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Zervix Gebärmutterhals. |
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Zona pellucida "Glashaut", eine Hülle aus Glykoproteinen, die die weibliche Eizelle umgibt. Im Vorgang der Befruchtung muß das Spermium die Zona pellucida durchdringen. |
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Zwischenblutung Blutung zwischen zwei Regelblutungen. |
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Zygote Die bei der Befruchtung aus der Vereinigung von Eizelle und Samenzelle hervorgegangene Ursprungszelle des neuen Lebewesens. |
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Östradiol Stärkstes körpereigenes Östrogen. Östradiol wird vor allem in den heranreifenden Follikeln des Eierstocks gebildet. |
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Östrogene Follikelhormone. Weibliche Sexualhormone. Die wichtigsten körpereigenen Östrogene sind Östradiol, Östron und Östriol. Östrogene werden vor allem in den heranreifenden Follikeln des Eierstocks gebildet, daneben in der Nebenniere, in der Plazenta und im Fettgewebe. Sie bewirken die Ausprägung der weiblichen Geschlechtsmerkmale, steuern gemeinsam mit Progesteron die weiblichen Fortpflanzungsfunktionen und haben vielfältige weitere Wirkungen auf den Stoffwechsel. Synthetische Östrogene werden als Arzneimittel genutzt. |
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Östrogenmonotherapie Im Zusammenhang mit der Hormonersatz-Therapie: Die alleinige Verabreichung von Östrogenen ohne Gestagene. |
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Textinhalte wurden von der Bayer (Schweiz) AG zur Verfügung gestellt



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